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Coronavirus: Dürfen Kinder noch zusammen spielen?

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Gespeichert von Gonzo am Donnerstag, 19. März 2020 — 19:20
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Dürfen sich Kinder noch treffen und zusammen spielen?

Die Kinder sind aufgrund der geschlossenen Schulen viel öfters zuhause und es stellt sich die Frage: Dürfen Kinder noch zusammen spielen in Zeiten des Corona-Virus?

Der aktuelle Stand gemäss Schweizer Bundesamt für Gesundheit: Ja, Kinder dürfen in kleinen Gruppen bis 5 Kinder zusammenkommen und damit also in Zeiten des Corona ihre Freund*innen treffen aber nur, wenn die Erwachsenen sich dabei nicht treffen und keine gefährdeten Personen involviert sind.

Aus zwei Gründen ergibt hier eine noch stärkere Einschränkung jedoch Sinn: Erstens wurde an den Massnahmen des Bundes wiederholt die Kritik geäussert, die Massnahmen seien zu spät angeordnet worden und zu wenig restriktiv. Zweitens hat der Bund die Massnahmen sukzessive ausgeweitet, während sich die Lage weiter zuspitzt; es ist in der nächsten Zeit also ohnehin  mit weiteren Massnahmen zu rechnen.

Insofern sind noch restriktivere Spiel-Treffen von drei Kindern zu empfehlen und dass es sich im besten Fall immer um dieselben Kinder handelt, also um die besten zwei Freund*innen.

Schliesslich ist gemäss 20min damit zu rechnen, dass im Freien zusammen spielende Kinder von patroullierenden Polizist*innen nach Hause geschickt werden. Dies stosse auf viel Unverständnis, sei gemäss Präsident der Kantonalen Polizeikommandanten Stefan Blättler aber notwendig: «Uns ist bewusst, dass aktuell viele Freiheiten eingeschränkt werden. Aber nur so können wir die Risikogruppen schützen.»

Alles zu Coronavirus und Kinder von Seiten des Bundes

Auf der Website des Schweizer Bundesamt für Gesundheit BAG findet sich folgende Informationen:

„Wir verstehen, dass die Betreuung der Kinder in der aktuellen Situation herausfordernd ist. Aber es ist wichtig, dass sich jetzt keine grösseren Gruppen von Kindern in Parks oder anderen Orten treffen. Treffen von kleinen Gruppen mit 5 Kindern sind möglich. Wichtig ist, dass dann die Eltern oder andere Erwachsene nicht zusammenkommen. Vor allem müssen ältere Menschen und andere gefährdete Personen den Kontakt zu Kindern meiden.

Halten Sie bei allen Treffen die Hygiene- und Verhaltensregeln ein (Abstand halten).“

Quelle: Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus

Weitere Anweisungen zum Umgang mit Kindern

  • Die Betreuung der Kinder durch Grosseltern ist strengstens zu vermeiden, da diese zu den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen gehören (Quelle: verschärfte Massnahmen gegen das Coronavirus).
  • Im Umgang mit Kindern sollten besonders häufig die Hände gewaschen werden. Dies gilt z. B. besonders, vor dem Kochen und Schöpfen von Mahlzeiten, nach dem Windelnwechseln sowie nach der Begleitung auf die Toilette (Quelle: Anleitung zum Schutz vor Corona).
  • Wenn beide Eltern eines Kindes krankheitshalber isoliert werden müssen, müssen die Kinder vom Haushalt ferngehalten werden und z. B. bei Angehörigen untergebracht werden (Quelle: Anweisung des BAG vom 14. 3. 2020).
  • Wenn ein Kind krankheitshalber isoliert werden muss, sollte idealerweise eine Person aus seinem Umfeld bestimmt werden, die sich um es kümmert. In der Praxis, insbesondere bei Familien mit mehreren Kindern, kann es empfehlenswert sein, dass die ganze Familie in Quarantäne bleibt. Je nach Alter des Kindes gibt es eine individuelle Beratung über die möglichen Massnahmen in Bezug auf die Isolierung in einem Zimmer und das Tragen einer Maske (Quelle: Anweisung des BAG vom 14. 3. 2020).

Welche Regeln sollen für Kinder zuhause gelten?

Vielen Eltern stellt sich das gleiche Problem: Kinder wie Eltern sind den ganzen Tag zuhause und zum Homeoffice angehalten. Wie bewältigt man diese Situation? Die Republik stellt in ihrem Coronavirus-Newsletter gute Tipps vor. Hier ein Kurzabriss:

  • 3 mal 45 Minuten pro Tag zusammen mit den Kindern Homeoffice
  • Den Kindern den Freiraum lassen, selbst zu bestimmen, was sie als erstes machen. So können sie selbst einen Umgang und einen Einstieg in die neue Situation wählen.
  • Einmal pro Tag 15 Minuten im Freien spazieren, rennen, laufen, hüpfen und springen – solange erlaubt.
  • Smartphones und Tablets werden erst nach der Zeit im Freien verwendet.
  • Wöchentlicher Austausch bei den „Ufzgi“ per Skype.
  • Wohlwollend und einfühlend miteinander umgehen; die neue Situation ist für alle eine grosse Herausforderung.
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Hosensackspiele

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