Schatzkarte selber machen: Anleitung, Kroki und Vorlagen für Kinder

Schatzkarte für Kinder selber machen: nach Alter, mit Symbolen, Kroki vom echten Gelände, alt machen und als Puzzle. Mit Vorlagen zum Ausdrucken.

Kroki-Zeichen für die Schatzkarte: Dorf Wald See Strasse Weg und Bach sowie Norden Start Brücke und Schatz

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Eine Schatzkarte ist eine gezeichnete Karte, die den Weg zu einem versteckten Schatz zeigt: mit Start, Weg, Wegmarken und einem X am Ziel. Für Kinder unter 8 Jahren reicht eine Bild- oder Fantasiekarte. Ab 8 Jahren gelingt ein Kroki vom echten Gelände, ab 10 bis 12 Jahren eine Karte auf der Grundlage der Landeskarte von swisstopo. Hier erfährst du, wie du eine Schatzkarte zeichnest, alt machst und als Puzzle versteckst.

Von Thomas v/o Gonzo, 6 Jahre Leiter beim Cevi Wil

Auf einen Blick

Parameter Wert
Material Papier oder Pergamentpapier, Bleistift, Farbstifte; optional Feuerzeug, Siegellack, Laminiergerät
Alter Bildkarte für die Jüngsten, Kroki ab 8 Jahren, Landeskarte ab 10 bis 12 Jahren
Varianten Fantasiekarte, Karte vom echten Gelände, Puzzle-Karte
Wetterfest laminieren oder in eine Klarsichtmappe stecken
Vorlagen Kroki-Zeichen und Vorlagen als Gratis-PDF, fertige A3-Karten bei der Schatzsuche

Was ist eine Schatzkarte?

Eine Schatzkarte ist das Werkzeug einer Schatzsuche: Sie zeigt der Gruppe, wo der Schatz liegt und wie sie dorthin kommt. Die Schatzsuche selbst ist das Spiel, eine Variante der Schnitzeljagd. Eine gute Karte ist darum einfach zu lesen, auch wenn sie wie ein altes Piratendokument aussieht. Wie du die ganze Schatzsuche planst, mit Verstecken, Hinweisen und Schatzkiste, steht im Artikel Schatzsuche zum Kindergeburtstag.

Welche Schatzkarte passt zu welchem Alter?

Welche Schatzkarte passt, hängt vor allem davon ab, ob die Kinder schon lesen und ob sie sich eine Landschaft von oben vorstellen können. Die Altersangaben für Bild- und Fantasiekarte sind unser Richtwert. Die Grenzen für Kroki und Landeskarte kommen aus meiner Leitungserfahrung beim Cevi.

Alter Karte Was die Kinder tun
bis etwa 6 Jahre Bildkarte: Zeichnungen oder Fotos der Orte, keine Schrift den Bildern von Ort zu Ort folgen
etwa 5 bis 8 Jahre Fantasie- oder Piratenkarte, Puzzle-Karte Wegmarken suchen, Teile sammeln, mitbasteln
ab 8 Jahren Kroki vom Lagerplatz oder ums Haus selbst eine Karte vom Gelände zeichnen
ab 10 bis 12 Jahren Ausschnitt der Landeskarte, Kantonskarte zum Ausmalen mit echter Karte und Kompass navigieren

Ein Kroki funktioniert erst ab etwa 8 Jahren richtig gut. Vorher ist es für Kinder eine extrem schwierige Aufgabe, eine Umgebung von oben zu zeichnen. Die Landeskarte von swisstopo lohnt sich ab 10 bis 12 Jahren, für Jüngere ist sie noch zu abstrakt.

Bildkarte für Kinder, die noch nicht lesen

Eine Bildkarte kommt ohne ein einziges Wort aus. Statt "Brücke" zeichnest du eine Brücke, statt "grosser Baum" einen Baum, und die Reihenfolge zeigst du mit Pfeilen oder Zahlen. Noch einfacher sind Fotos der Orte, die du vorher machst und der Reihe nach auf ein Blatt klebst. So finden auch Kinder im Kindergartenalter den Weg allein, und niemand muss vorlesen.

Was gehört auf eine Schatzkarte?

Auf eine Schatzkarte gehören wenige, klare Zeichen. Pflicht sind ein Nordpfeil, der Start, der Weg, zwei oder drei Wegmarken und das X für den Schatz. Eine kleine Legende erklärt, was jedes Zeichen bedeutet. Wichtig ist, die Zeichen vorher in der Gruppe abzumachen, damit alle gleich zeichnen und lesen.

Kroki-Zeichen für die Schatzkarte: Dorf, Wald, See, Strasse, Weg und Bach sowie Norden, Start, Baum, Brücke, Posten und Schatz

Bei den Gelände-Zeichen zählen Farbe und Richtung der Schraffur mehr als die Form. Das Dorf schraffierst du rot von rechts unten nach links oben, den Wald grün in die Gegenrichtung. Ein Weg ist gestrichelt und meist leicht gebogen. Beim Bach zeigen mehrere Pfeile entlang der Linie, wohin das Wasser fliesst. Für die Deko einer Piratenkarte kommen ein Schiff, ein Anker oder eine Palme dazu, aber nur so viel, dass die Wegmarken lesbar bleiben.

Schatzkarte selber machen: Schritt für Schritt

Eine Schatzkarte machst du in sechs Schritten. Das Gelände läufst du am besten am Vortag ab.

1. Gelände ablaufen und das Versteck festlegen

Lauf die Strecke ab und wähle das Versteck für den Schatz. Notiere dir unterwegs zwei oder drei auffällige Wegmarken: einen grossen Baum, eine Brücke, einen Bach oder eine Bank. Diese Punkte machen die Karte lesbar.

2. Mit Bleistift skizzieren

Zeichne zuerst mit Bleistift, so kannst du korrigieren. Leg den Nordpfeil fest und zeichne die grossen Flächen ein, etwa Wald, Wiese oder Häuser. Abstände musst du nicht genau messen. Zähle beim Ablaufen die Schritte zwischen den Wegmarken, dann stimmen die Verhältnisse ungefähr.

3. Weg, Wegmarken und das X einzeichnen

Zeichne den Weg vom Start bis zum Versteck, dann die Wegmarken mit ihren Zeichen. Das X setzt du ganz zum Schluss. Bei der Schatzsuche mit Posten markierst du jeden Posten mit einer Nummer.

4. Legende ergänzen

Erkläre in einer Ecke alle Zeichen, die auf der Karte vorkommen. Bei jüngeren Kindern zeichnest du statt Wörtern kleine Bilder.

5. Alt machen

Jetzt bekommt die Karte ihren Abenteuer-Look. Wie das geht, steht im nächsten Abschnitt.

6. Wetterfest machen

Draussen hält eine Karte länger, wenn du sie laminierst oder in eine Klarsichtmappe steckst. Das gilt besonders für eine Puzzle-Karte, deren Teile im Wald liegen.

Wie macht man eine Schatzkarte alt?

Eine Schatzkarte machst du alt, indem du Papier und Ränder so bearbeitest, dass sie wie ein altes Dokument aussehen. Am einfachsten kaufst du in der Papeterie Pergamentpapier, dann sieht die Karte ohne weitere Arbeit alt aus. Viele färben normales Papier auch mit kaltem Kaffee oder Schwarztee und lassen es trocknen.

Den echten Effekt bringt das Ankokeln: Mit einem Feuerzeug brennst du die Ränder ein bisschen an oder fackelst ein kleines Loch mitten in die Karte. Puste die Flamme sofort wieder aus, sonst brennt die ganze Karte ab. Feuer gehört in die Hand von Erwachsenen oder unter direkte Aufsicht, mit einer feuerfesten Unterlage und Wasser in der Nähe. Zum Schluss passen Siegellack, Glitzer und Leim gut auf eine Piratenkarte.

Schatzkarte vom echten Gelände: Kroki und swisstopo

Ein Kroki ist eine Geländeskizze, also eine kartenähnliche Freihandzeichnung, die nur das Wesentliche festhält. So beschreibt es Wikipedia, und der Begriff ist laut dem Artikel besonders bei Pfadfinder*innen, in der Jubla und in der Schweizer Armee gebräuchlich. Auch im Cevi sagt man Kroki. Wikipedia unterscheidet unter anderem das Plankroki, das ein Gelände im Grundriss zeigt, und das Kompasskroki, das eine Marschroute mit dem Kompasskurs angibt. Für eine Schatzkarte vom Lagerplatz passt das Plankroki, für Ältere mit Kompass das Kompasskroki.

Mit mittleren und älteren Kindern skizzierst du so den eigenen Lagerplatz oder die Umgebung ums Haus. Das klappt ab etwa 8 Jahren gut. Es lohnt sich, Lernmaterial beizuziehen, in dem die gängigen Kroki-Zeichen vorgegeben sind, etwa für Büsche, einen Bach oder eine Strasse. Im Cevi ist das das TipY, das Jungscharbüchlein von Cevi Schweiz. Schwierig wird es, wenn das Gelände wenig hergibt: Ohne Bach, Büsche oder Bäume gibt es kaum etwas zu zeichnen, und die Karte wird leer.

Schatzkarte mit der Landeskarte

Für Kinder ab 10 bis 12 Jahren lohnt sich die echte Landeskarte. Auf map.geo.admin.ch findest du die Landeskarten von swisstopo online, kannst einen Ausschnitt wählen und ausdrucken. Darauf zeichnest du den Weg und das X ein. Wie man die Symbole der Landeskarte liest, erklärt swisstopo in der Serie Kartenlesen leicht gemacht. Für Schulklassen hat swisstopo mit Suche den Geist! eine eigene Online-Schatzsuche gebaut: Die Klasse folgt mit Karten und Geodaten in zehn Etappen einem Geist durch die historische Schweiz. Eine Kantonskarte zum Ausmalen passt ebenfalls eher für Ältere.

Schatzkarte als Puzzle

Die Puzzle-Karte ist ein Klassiker: Die Karte wird zerschnitten, und die Gruppe muss alle Teile finden, bevor sie den Schatz suchen kann. Du druckst die Karte aus, laminierst sie, damit das Wetter sie nicht zerstört, und zerschneidest sie erst danach. Die Teile versteckst du im Gelände oder baust sie in ein Spiel ein, in dem die Gruppe nach und nach ein Teil bekommt. Notier dir jedes Versteck, sonst fehlt am Ende ein Stück.

Vorschau der Puzzle-Karte Pirateninsel aus den Schatzkarten-Vorlagen mit gestrichelten Schnittlinien für 12 Teile

So sieht die Puzzle-Karte aus unseren Vorlagen aus. Du kannst sie weiter unten im Abschnitt «Vorlagen zum Ausdrucken» gratis herunterladen, zusammen mit einer leeren Puzzle-Karte zum Selberzeichnen.

Die Puzzle-Karte passt zum Muster "Sammeln und Zusammensetzen" auf der Seite Schnitzeljagd-Aufgaben: Jeder Posten liefert ein Teil, und am letzten Posten ergibt sich die ganze Karte.

Schatzkarten mit Kindern basteln

Eine Schatzkarte zu basteln ist selbst schon ein Programmpunkt. Sehr schön ist es, wenn jedes Kind seine eigene Karte bastelt. Es zeichnet, kokelt die Ränder unter Aufsicht ein bisschen an und verziert die Karte mit Siegellack oder mit Glitzer und Leim. Am Kindergeburtstag oder in der Gruppenstunde bastelt ihr die Karten zuerst und geht danach mit einer davon auf Schatzsuche. So hat jedes Kind am Schluss ein eigenes Andenken.

Schatzkarte malen: Piraten und andere Themen

Eine Schatzkarte malst du am besten passend zu einer Geschichte. Der Klassiker ist die Piratenkarte mit Insel, Schiff, Palmen und einem Totenkopf beim X. Ebenso gut funktionieren andere Welten:

  • Zauberwald: verwunschene Bäume, eine Hexenküche, ein Drache. Wie eine ganze Geschichte im Zauberwald aussieht, zeigt unsere Schnitzeljagd Beatrice im Zauberwald.
  • Weltraum: ein fremder Planet mit Kratern und einer Landestelle. Eine Weltraum-Geschichte als Geländespiel ist Wasser auf dem Mond.
  • Odysseus: eine Seekarte mit den Stationen der Irrfahrt. Das Lager-Rollenspiel dazu ist Odysseus für Kinder.

Weitere Geschichten mit passenden Aufgaben findest du bei den Schnitzeljagd-Aufgaben. Wer lieber ausmalt als zeichnet, nimmt das Ausmalbild aus unseren Vorlagen und klebt die Piraten-Symbole als Wegmarken auf.

Vorschau aus den Schatzkarten-Vorlagen: Schatzkarte zum Ausmalen und 15 Piraten-Symbole zum Ausschneiden

Ausmalbild, Symbole und alle weiteren Vorlagen findest du weiter unten zum Download.

Schatzkarte für grosse Gruppen und für drinnen

Bei grossen Gruppen bekommt jede Kleingruppe eine eigene Karte. Zeichne die Karten gleich, aber lass die Gruppen versetzt starten oder auf unterschiedlichen Wegen zum selben Ziel laufen, damit nicht alle gleichzeitig am Versteck stehen. Bei Puzzle-Karten brauchst du pro Gruppe einen eigenen Satz Teile, am besten in einer eigenen Farbe.

Regnet es, funktioniert eine Schatzkarte auch drinnen. Zeichne dann einen Plan der Wohnung oder des Gruppenraums mit Tisch, Sofa und Türen als Wegmarken. Das ist eine gute Übung für das Kroki draussen: Die Kinder lernen, einen Raum von oben zu sehen. Mehr Ideen für einen Postenlauf bei schlechtem Wetter stehen bei den Schnitzeljagd-Aufgaben.

Vorlagen zum Ausdrucken

Zwei fertige Schatzkarten im A3-Format gibt es gratis bei der Schatzsuche zum Kindergeburtstag: eine fertig gezeichnete und eine leere zum Ausfüllen. Für das Selbermachen gibt es hier zusätzlich ein Gratis-PDF ohne Anmeldung: Schatzkarten-Vorlagen (PDF, 8 Seiten). Es enthält ein Ausmalbild, eine leere Schatzkarte mit Windrose und Legende, die Kroki-Zeichen, 15 Piraten-Symbole zum Ausschneiden und Aufkleben, zwei Puzzle-Karten mit Schnittlinien (Pirateninsel und leer zum Selberzeichnen) und ein Blatt für dein eigenes Kroki.

Häufige Fehler

  • Kroki zu früh: Unter 8 Jahren überfordert eine Geländeskizze die meisten Kinder. Nimm eine Bildkarte.
  • Gelände ohne Merkmale: Ohne Bach, Büsche oder Bäume fehlen die Wegmarken. Wähle ein Gelände mit klaren Punkten.
  • Karte nicht wetterfest: Regen und nasses Gras machen Papier schnell kaputt. Laminiere die Karte oder steck sie in eine Klarsichtmappe.
  • Puzzle-Verstecke vergessen: Ein fehlendes Teil stoppt die ganze Schatzsuche. Notiere jedes Versteck.
  • Die ganze Karte brennt: Beim Ankokeln die Flamme sofort ausblasen und eine feuerfeste Unterlage nutzen.
  • Zu viel Deko: Wenn Totenköpfe und Schiffe die Wegmarken verdecken, findet die Gruppe den Weg nicht.

Häufige Fragen

Wie macht man eine Schatzkarte?

Eine Schatzkarte machst du in sechs Schritten: Gelände ablaufen, mit Bleistift skizzieren, Weg und Wegmarken einzeichnen, Legende ergänzen, alt machen und wetterfest machen. Das X für den Schatz setzt du zum Schluss.

Was gehört auf eine Schatzkarte?

Auf eine Schatzkarte gehören ein Nordpfeil, der Start, der Weg, zwei oder drei Wegmarken und das X für den Schatz. Eine Legende erklärt die Zeichen. Macht die Zeichen vorher in der Gruppe ab, dann lesen alle die Karte gleich.

Wie macht man eine Schatzkarte alt?

Eine Schatzkarte machst du am schnellsten mit Pergamentpapier aus der Papeterie alt. Für mehr Effekt kokelst du die Ränder mit einem Feuerzeug an und bläst die Flamme sofort aus. Feuer nur durch Erwachsene oder unter Aufsicht.

Ab welchem Alter verstehen Kinder eine Schatzkarte?

Eine Bildkarte mit Zeichnungen statt Schrift eignet sich nach unserem Richtwert schon fürs Kindergartenalter. Ein Kroki, also eine Karte vom echten Gelände, gelingt ab etwa 8 Jahren gut. Die Landeskarte lohnt sich ab 10 bis 12 Jahren.

Gibt es Schatzkarten zum Ausdrucken?

Ja, zwei fertige Schatzkarten im A3-Format gibt es gratis bei der Schatzsuche zum Kindergeburtstag auf geländespiele.ch, eine gezeichnete und eine leere. Dazu kommen hier Vorlagen zum Selbermachen, etwa Kroki-Zeichen und ein Ausmalbild.

Wie malt man eine Piraten-Schatzkarte?

Für eine Piraten-Schatzkarte zeichnest du eine Insel mit Palmen, ein Schiff und einen Weg zum X. Mach das Papier alt, etwa mit Pergamentpapier oder angekokelten Rändern. Halte die Deko sparsam, damit die Wegmarken lesbar bleiben.

Wie macht man eine Schatzkarte wetterfest?

Eine Schatzkarte wird wetterfest, wenn du sie laminierst oder in eine Klarsichtmappe steckst. Bei einer Puzzle-Karte laminierst du zuerst und zerschneidest danach, so bleiben auch die Teile ganz.

Kann man eine Schatzkarte mit swisstopo erstellen?

Ja, auf map.geo.admin.ch findest du die Landeskarten von swisstopo, wählst einen Ausschnitt und druckst ihn aus. Darauf zeichnest du Weg und Schatz ein. Das passt für Kinder ab 10 bis 12 Jahren.

Das Wichtigste in Kürze

Eine gute Schatzkarte passt zum Alter der Kinder und ist trotz Abenteuer-Look leicht zu lesen.

  • Alter: Bildkarte für die Jüngsten, Kroki ab 8 Jahren, Landeskarte ab 10 bis 12.
  • Zeichen: Wenige, vorher abgemachte Zeichen und eine Legende machen die Karte lesbar.
  • Alt machen: Pergamentpapier oder angekokelte Ränder, Feuer nur mit Aufsicht.
  • Puzzle: Laminieren, zerschneiden, Teile verstecken und jedes Versteck notieren.

Wie du die Schatzsuche drumherum planst, steht im Hub Schnitzeljagd.

Unterlagen

Häufige Fragen

Wie macht man eine Schatzkarte?

Eine Schatzkarte machst du in sechs Schritten: Gelände ablaufen, mit Bleistift skizzieren, Weg und Wegmarken einzeichnen, Legende ergänzen, alt machen und wetterfest machen. Das X für den Schatz setzt du zum Schluss.

Was gehört auf eine Schatzkarte?

Auf eine Schatzkarte gehören ein Nordpfeil, der Start, der Weg, zwei oder drei Wegmarken und das X für den Schatz. Eine Legende erklärt die Zeichen. Macht die Zeichen vorher in der Gruppe ab, dann lesen alle die Karte gleich.

Wie macht man eine Schatzkarte alt?

Eine Schatzkarte machst du am schnellsten mit Pergamentpapier aus der Papeterie alt. Für mehr Effekt kokelst du die Ränder mit einem Feuerzeug an und bläst die Flamme sofort aus. Feuer nur durch Erwachsene oder unter Aufsicht.

Ab welchem Alter verstehen Kinder eine Schatzkarte?

Eine Bildkarte mit Zeichnungen statt Schrift eignet sich nach unserem Richtwert schon fürs Kindergartenalter. Ein Kroki, also eine Karte vom echten Gelände, gelingt ab etwa 8 Jahren gut. Die Landeskarte lohnt sich ab 10 bis 12 Jahren.

Gibt es Schatzkarten zum Ausdrucken?

Ja, zwei fertige Schatzkarten im A3-Format gibt es gratis bei der Schatzsuche zum Kindergeburtstag auf geländespiele.ch, eine gezeichnete und eine leere. Dazu kommen hier Vorlagen zum Selbermachen, etwa Kroki-Zeichen und ein Ausmalbild.

Wie malt man eine Piraten-Schatzkarte?

Für eine Piraten-Schatzkarte zeichnest du eine Insel mit Palmen, ein Schiff und einen Weg zum X. Mach das Papier alt, etwa mit Pergamentpapier oder angekokelten Rändern. Halte die Deko sparsam, damit die Wegmarken lesbar bleiben.

Wie macht man eine Schatzkarte wetterfest?

Eine Schatzkarte wird wetterfest, wenn du sie laminierst oder in eine Klarsichtmappe steckst. Bei einer Puzzle-Karte laminierst du zuerst und zerschneidest danach, so bleiben auch die Teile ganz.

Kann man eine Schatzkarte mit swisstopo erstellen?

Ja, auf map.geo.admin.ch findest du die Landeskarten von swisstopo, wählst einen Ausschnitt und druckst ihn aus. Darauf zeichnest du Weg und Schatz ein. Das passt für Kinder ab 10 bis 12 Jahren.

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